Vereinschronik

1966

Gründung am 27.02.1966

Ein echter „Paukenschlag“: So beschreibt die örtliche Presse die Gründung unserer KG. Und tatsächlich – entgegen aller skeptischen Stimmen ist es uns bereits in den ersten Monaten gelungen, ein starkes und partnerschaftliches Verhältnis zu den Rheinbacher Traditionsvereinen aufzubauen.

 

Noch bevor wir offiziell mit unserer ersten Sitzung an den Start gehen, setzen wir ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt und gelebten Karneval: Gemeinsam mit allen Rheinbacher Karnevalsvereinen zieht ein farbenfroher Zug von der Koblenzer Straße bis zum Hotel Streng und eröffnet feierlich die neue Session.

 

Auch unsere Sessionseröffnung überzeugt auf ganzer Linie. Die positive Resonanz der Presse bestärkt uns in unserem Weg – besonders unsere Vereinsfarben Blau-Gold sorgen für Aufmerksamkeit und Wieder-erkennungswert. Ein weiterer Meilenstein: Mit Dr. Heinrich Engels ernennen wir unseren ersten Ehrensenator.

 

Was uns besonders auszeichnet, ist unser starkes Gemeinschaftsgefühl – und das weit über die Session hinaus. Ob bei regelmäßigen Treffen, geselligen Kegelabenden, gemein-samen Wanderungen oder beim Besuch von Tanzveranstaltungen: Bei uns wird Zusammen-halt aktiv gelebt.

1967

Am 11. November 1967 präsentieren wir erstmals unsere neue Vereinsuniform – ein sichtbares Zeichen unserer Identität und unseres Anspruchs. Die Herren treten in eleganten blauen Tuchröcken mit Komiteemütze und Fliege in Blau-Gold auf. Zunächst wird dazu eine graue Hose kombiniert, später setzt sich die klassische schwarze Variante durch.

 

Auch die Damen zeigen sich stilvoll und einheitlich: mit blauem Kostüm, goldfarbener Bluse und passendem blauen Schiffchen entsteht ein harmonisches und unverwechselbares Gesamtbild.

 

Ein weiterer besonderer Moment dieses Tages: Jakob Berg wird zum Ehrensenator unseres Vereins ernannt – eine Auszeichnung, die für Engagement und Verbundenheit steht.

1968

Ein besonderes Highlight ist ein humorvolles Fußballmatch gegen die „Hamächer-Schruppsöffer“ – mit großem Erfolg: 515 DM werden dabei für die Aktion Sorgenkind gesammelt. Ein starkes Zeichen dafür, dass Engagement und Freude am Vereinsleben Hand in Hand gehen.

 

Auch unsere Damen setzen ein klares Signal für Zusammenhalt und Kontinuität: Ab diesem Zeitpunkt treffen sie sich regelmäßig einmal im Monat – eine Tradition, die bis heute lebendig und prägend für unser Vereinsleben ist.

 

Für sein herausragendes Engagement in der Brauchtumspflege, insbesondere rund um die Tomburg, wird Stadtdirektor Heinrich Kalenberg zum Ehrensenator unseres Vereins ernannt.

1969

„Kamelle für os Pänz“ – mit dieser kreativen Aktion sorgt Blau-Gold in gleich fünf Rheinbacher Gaststätten für Aufmerksam-keit. Auf Weinbrandflaschen platziert, wird auf charmante Weise für Unterstützung des Veilchendienstagzuges geworben. Ergänzt wird dieses Engagement durch echte Eigenleistung: Auch die Erlöse aus den gemeinsamen Kegelabenden fließen in die Finanzierung ein.

 

Ein besonderes Anliegen bleibt dabei stets der karnevalistische Nachwuchs: Unsere Kinder werden liebevoll eingekleidet und aktiv in das Vereinsleben eingebunden.

 

Ein weiterer Höhepunkt: Am 11.11. wird Hans Nawrath sen. für seine großen Verdienste um den Rheinbacher Karneval zum Ehrensenator unseres Vereins ernannt – eine Würdigung seines langjährigen Engagements für das Brauchtum.

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